Wir sind vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung geprüft. Hier finden Sie das Ergebnis.
Werdenfelser Weg

Wir orientieren uns an einer bundesweiten Initiative mit dem Ziel zur weitestgehenden Vermeidung von Fixierung.

Informationen zu einer Ausbildung in der Pflege:

Wenn die Suche nach einem Platz in einer Pflegeeinrichtung ansteht, stellen sich oft viele Fragen. Im Folgenden erhalten Sie konkrete Informationen, die Ihnen helfen, dass Sie sich gut zurechtfinden und die benötigten Unterlagen für einen vollstationären Pflegeplatz anhand einer Checkliste in Ruhe zusammenstellen können.

 

1. Schritt:
Anmeldebogen, Ärztlichen Fragebogen und Unterlagen von der Pflegeeinrichtung Ihrer Wahl anfordern. Es ist zu empfehlen, sich in mehreren Einrichtungen vormerken zu lassen, falls Platz einmal dringend benötigt wird.

2. Schritt:
Ausgefüllten Anmeldebogen unverbindlich an das Haus zurücksenden.

3. Schritt:
Regelmäßig in der Einrichtung anrufen und weiteres Interesse signalisieren, Kontakt halten.

Parallel zu Schritt 2 gelten Schritt 4 und 5.

4. Schritt:
Wurde die Aufnahme in die Pflegeeinrichtung terminlich festgelegt, bei der zuständigen Pflegekasse (gleiche Adresse wie Krankenkasse) Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung im Rahmen der vollstationären Pflege stellen.

5. Schritt:
Können Sie bzw. Ihr Angehöriger den Willen selbst bekunden, ist es sinnvoll eine Vollmacht mit Betreuungsverfügung und ggf. Patientenverfügung zu bearbeiten.

Eine weitere Möglichkeit bietet die notarielle Vollmacht (mit Patientenverfügung und Betreuungsverfügung). Falls Ihr Angehöriger auf Grund einer Erkrankung nicht mehr selber unterschreiben, seinen Willen aber noch klar ausdrücken kann, sollte eine notarielle Vorsorgevollmacht (über Notar) erteilt werden.

Ein Antrag für die Bestellung eines Betreuers beim zuständigen Amtsgericht ist erforderlich, wenn der eigene Wille nicht mehr selbstständig geäußert werden kann.

6. Schritt:
Kann Ihr Angehöriger die Kosten für den Pflegeplatz nicht von Pflegegeld, Rente, anderen Einkünften oder aus Barvermögen finanzieren, so ist ein Beratungsgespräch beim zuständigen Sozialamt wegen eines Sozialhilfeantrags nötig. Zuständig ist das Sozialamt der Stadt des letzten Wohnortes vor Aufnahme in die Einrichtung. Die Adresse für Stadt und Landkreis Ansbach:
Bezirk Mittelfranken – Sozialreferat, Danziger Str. 5, 91522 Ansbach, Tel.: 0981 4664-0

7. Schritt:
Helfen Sie uns, die Wartelisten aktuell zu halten, indem Sie die Anträge, wenn diese hinfällig sind, annulieren.

Es werden noch weitere Unterlagen erforderlich, wenn eine Aufnahme stattfinden soll und ein Wohn- und Betreuungsvertrag unterschrieben wird. Eine genaue Liste über die benötigten Formulare erhalten Sie gerne von uns ausgehändigt.